09:27 03 Dezember 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    7446
    Abonnieren

    Die Stadtverwaltung von Kopenhagen ist in die Kritik geraten, weil sie jahrelang Milliarden von Kubikmetern Abwasser in die Meerenge Öresund geleitet hat, meldet die Deutsche Presse-Agentur.

    Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg schrieb am Mittwoch auf Facebook:

    „Es stellte sich heraus, dass Kopenhagen seit 2014 über 35 Mrd. Liter ungefiltertes Toilettenwasser direkt in den Öresund entsorgt hat. Ja, dasselbe Kopenhagen, das sagt, es werde bis 2025 "klimaneutral" sein.“

    Die Behörden räumten ein, dass das Abwasser in das Gewässer zwischen Dänemark und Schweden abgeleitet werde, wenn die städtischen Kläranlagen große Wassermassen nicht bewältigen können, zum Beispiel bei starkem Regen.

    ​Zwischen 2014 und 2018 sollen einem Bericht des dänischen Fernsehsenders TV 2 zufolge 35 Milliarden Liter Abwasser in die See geflossen sein.

    am/

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Manipulation und Betrug: Trump äußert sich in 46 Minuten langem Video zu Wahlergebnissen
    Wie Verbrecher behandelt? Quarantäne-Schreiben wegen harter Wortwahl in Kritik – Sputnik hakt nach
    Teil-Lockdown in Deutschland bis zum 10. Januar – Hoffen auf baldige Impfungen
    Russischer Impfstoff darf dran, so Kommission von der Leyens - aber „nirgendwo in EU außer Ungarn“
    Tags:
    Ostsee, Abwasser, Kritik, Greta Thunberg, Dänemark, Schweden