00:18 12 Juli 2020
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    Schlummernde „Zombie-Brände“ in der Arktis können laut Forschern nach einem ungewöhnlich warmen und trockenen Frühling aktiv werden.

    Dies sind schwelende Punkte, die nach den beispiellosen Bränden des letzten Jahres in der gesamten Region verstreut sind. Forscher beobachten sie von Satelliten des European Union's Copernicus Atmosphere Monitoring Service. Darüber berichtet das Fachmagazin „Science Alert“.

    Solche unterirdischen Herde können Monate oder sogar Jahre nach Bränden gefährlich sein. Nach Angaben der Feuerwehr gab es in Alaska seit 2005 39 Brände, die aufgrund von Restschwelen unter der Erde ausbrachen.

    Beobachtungen aus dem Weltraum zeigen, dass sich die „Zombie-Feuer“ auf Gebiete konzentrieren, die im letzten Sommer niedergebrannt sind. Das Jahr 2019 war in Bezug auf Ausmaß und Dauer der Brände in Sibirien und Alaska beispiellos. Im vergangenen Juni, dem heißesten in den letzten 150 Jahren, betrugen die Kohlendioxidemissionen in die Atmosphäre 50 Millionen Tonnen.

    ek/sb/

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    Tags:
    Beobachtung, Arktis, Herde