18:23 29 November 2020
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    Trump droht mit Einsatz von Militär bei den Unruhen; Corona-Höhepunkt in Süd- und Mittelamerika noch nicht abzusehen; Corona-Ausbruch in Göttingen; Japans Kaiserpalast öffnet wieder Gärten; Tote bei Unwettern in El Salvador; Sexleben leidet laut Umfrage nicht unter Corona-Krise

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Trump droht mit Einsatz von Militär bei den Unruhen

    US-Präsident Donald Trump will die Unruhen in den USA notfalls mit militärischer Gewalt stoppen. Begleitet von Protesten und chaotischen Szenen vor dem Weißen Haus kündigte Trump dafür die Mobilisierung aller verfügbaren zivilen und militärischen Kräfte seiner Regierung an. Aus New York meldete der US-Sender CNN in der Nacht erneut Plünderungen - trotz einer Ausgangssperre. Trump sagte in Washington, mehrere US-Bundesstaaten versagten bei der Aufgabe, wieder für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Deshalb werde er alle verfügbaren polizeilichen und militärischen Kräfte mobilisieren. Er fügte hinzu, sollten die Städte und Bundesstaaten nicht handeln, werde er die Probleme schnellstens für sie lösen. Nach Washington würden tausende schwer bewaffnete Soldaten entsandt. Trump betonte, alle Amerikaner seien zu Recht abgestoßen von den Umständen des Todes des Afroamerikaners George Floyd im Zuge eines Polizeieinsatzes in Minneapolis. Hier werde es Gerechtigkeit geben. Doch werde der friedliche Protest vieler Menschen durch einen wütenden Mob missbraucht. Dies werde er nicht zulassen. Der Präsident sprach von Akten inländischen Terrors.

    Corona-Höhepunkt in Süd- und Mittelamerika noch nicht abzusehen

    Der Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie ist nach Auffassung der Weltgesundheitsorganisation in Süd- und Zentralamerika noch nicht erreicht. Süd- und vor allem Zentralamerika sind sicherlich zu Zonen intensiver Infektionen geworden, sagte WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan. Er glaube nicht, dass man den Höhepunkt der Übertragungen dort schon erreicht habe. Wann das geschehe, sei nicht vorauszusagen. Zu den Ländern mit hohen Zahlen von neuen Infizierten gehörten Brasilien, Peru, Chile und Mexiko, sagte Ryan.

    Corona-Ausbruch in Göttingen

    Ein Corona-Ausbruch in Göttingen hat auch weitrechende Folgen für mehrere hundert Schüler. Unter den Kontaktpersonen ersten Grades befänden sich auch 57 Kinder und Jugendliche, teilte die Stadt mit. In 13 Schulen müssten die Sicherheitsvorkehrungen daher angepasst werden. Dazu zähle unter anderem die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf dem Schulgelände und in den Gebäuden, ausgenommen sind Klassenräume, hieß es. Zudem würden die Schulen verstärkt auf Krankheitsanzeichen achten. Sollte ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet werden, erhielten alle Mitschüler sowie deren Lehrkräfte als Kontaktpersonen ersten Grades eine Quarantäneverfügung. Nach mehreren privaten Familienfeiern waren in Göttingen mindestens 68 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden.

    Japans Kaiserpalast öffnet wieder Gärten

    Japans ehrwürdiger Kaiserpalast hat die wegen der Corona-Krise zwei Monate lang geschlossenen Östlichen Gärten für die Öffentlichkeit wieder geöffnet. Allerdings dürfen als Vorsichtsmaßnahme gegen Covid-19 vormittags und nachmittags jeweils nur 50 Besucher in die Anlage, wie das Haushofamt bekanntgab. Die Besucher müssten Masken tragen, zudem werde ihre Temperatur am Eingang gemessen. Neben einem weitläufigen Park mit Blumen befinden sich in der östlichen Gartenanlage auch Ruinen von Burggebäuden, die einst Shogune der Tokugawa-Dynastie erbauten. Die Gärten gehören zu den wenigen Orten auf dem weitläufigen Areal des Kaiserpalastes, die der Öffentlichkeit frei zugänglich sind.

    Tote bei Unwettern in El Salvador

    Nach schweren Unwettern in El Salvador sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Sieben wurden noch vermisst, wie die Regierung des mittelamerikanischen Landes bekanntgab. Zudem seien 7200 Familien aus der Gefahrenzone geholt und in Notunterkünften untergebracht worden, sagte Innenminister Mario Durán in einem Fernsehinterview. Auch im nördlichen Nachbarland Guatemala wurden nach offiziellen Angaben fast 600 Menschen in Sicherheit gebracht. Insgesamt verloren in den beiden Ländern 1200 Menschen ihre Häuser.

    Sexleben leidet laut Umfrage nicht unter Corona-Krise

    Auf Abstand und mit Mundschutz lässt es sich schlecht flirten - dennoch leidet das Liebes- und Sexleben der Deutschen in der Corona-Krise einer Umfrage zufolge nur wenig. 87 Prozent der Befragten sahen jedenfalls keine Einschränkung in diesem Lebensbereich, wie das Online-Dating Portal Secret unter Berufung auf eine repräsentative GfK-Umfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Manche Befragten gaben darüber hinaus noch detaillierter Auskunft. Von ihnen gaben knapp 60 Prozent der Liierten an, dass die Umstände sie als Paar näher zusammengebracht hätten. Jeder Fünfte hatte mehr Sex als vorher, zwölf Prozent besseren. Ein Viertel dieser auskunftsfreudigen Teilgruppe berichtete jedoch auch von Konflikten, die sich negativ auf ihr Liebesleben auswirkten.

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    El Salvador, Unwetter, Armee, Deutschland, Göttingen, Coronavirus, Proteste, USA