03:38 14 Juli 2020
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    Ein Mann hat vor dem Landgericht Karlsruhe gestanden, tonnenweise Chemikalien gestohlen und in seinem Elternhaus in Eppingen gelagert zu haben. Nach eigener Aussage führte der 46-Jährige aus Interesse an der Chemie Versuche durch und wollte ein neuartiges Isoliermaterial entwickeln.

    Die Staatsanwaltschaft warf dem Chemielaboranten vor, von 2009 bis 2014 mehrere Tonnen zum Teil hochgiftiger Chemikalien seines damaligen Arbeitgebers, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), gestohlen zu haben. Darunter sollen so gefährliche Stoffe wir Bor, Strontium und Zyankali gewesen sein. Der Diebstahl war bei einer Kontrolle des Werksschutzes aufgeflogen. Aus dem Haus in Eppingen im Kreis Heilbronn wurden im Jahr 2014 rund 25 Tonnen Chemikalien geholt.

    Die Beteiligten einigten sich nun in einem Verständigungsgespräch auf eine Bewährungsstrafe zwischen 20 und 24 Monaten sowie eine Arbeitsauflage von etwa 150 Stunden. Der Angeklagte saß rund sechs Monate in Untersuchungshaft. 

    mka/gs/dpa

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    Tags:
    Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Chemikalien, Diebstahl