18:10 29 November 2020
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    In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich ein Selbstmordattentäter in einer Moschee in die Luft gesprengt. Nach ersten Erkenntnissen sei dabei ein Mensch verletzt worden, teilte ein Sprecher des Innenministeriums nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mit.

    Der Angriff erfolgte im Zentrum der Stadt. Aus den ersten Berichten war nicht klar, ob es sich bei dem Verletzten um den Täter selbst handelt. Die Nachrichtenagentur AFP meldete mindestens drei Verletzte. Den Angaben zufolge ging die Bombe vor dem Eingang zur Moschee hoch. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. 

    24 Menschen in Geburtenklinik erschossen

    Mitte Mai dieses Jahres hatten drei Angreifer eine Entbindungsstation in der afghanischen Hauptstadt überfallen und mindestens 24 Menschen erschossen, darunter Neugeborene, Mütter und Krankenschwestern. Zehn Frauen überlebten in Schutzräumen.

    Offiziellen Angaben zufolge wurden die drei nach einem längeren Polizeieinsatz in dem Krankenhaus erschossen. Zu der Attacke bekannte sich zunächst keine Gruppierung.

    Die USA machten den afghanischen Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS)* für die Attacke verantwortlich. Am gleichen Tag hatte der IS einen Selbstmordanschlag mit 32 Toten bei einer Beerdigung für sich reklamiert.

    *in Russland per Gesetz verbotene Terrormiliz

    am/ta

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    Tags:
    Verletzte, Selbstmordanschlag, Moschee, Kabul, Afghanistan