07:08 27 November 2020
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    Der bei einem Polizeieinsatz getötete Afroamerikaner George Floyd ist nach Angaben der Gerichtsmedizin mit dem neuartigen Coronavirus infiziert gewesen.

    Wie es in dem am Mittwochabend veröffentlichten Autopsie-Bericht heißt, stand die Infektion nicht in Zusammenhang mit seinem Tod, zumal sie seit April bekannt war und Floyd „höchstwahrscheinlich“ keine Symptome mehr hatte. Floyds Familie habe der Veröffentlichung zugestimmt, hieß es.

    Die Staatsanwaltschaft hatte bereits unter Berufung auf die Autopsie erklärt, dass Floyd am Montag vergangener Woche wegen des brutalen Polizeieinsatzes gestorben war. 

    Hintergrund

    Ein Polizist in der Stadt Minneapolis im Bundesstaat Minnesota hatte sein Knie fast neun Minuten lang in den Hals des am Boden liegenden Floyds gedrückt. Der 46-Jährige flehte mehrfach um Hilfe, bevor er das Bewusstsein verlor. Er war festgenommen worden, weil er verdächtigt wurde, mit einem gefälschten 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben.

    Seitdem kommt es in Minneapolis und weiteren US-Städten zu Protesten und erbitterten Straßenschlachten zwischen Afroamerikanern und Polizisten. 

    Alle vier an dem Einsatz beteiligten Polizisten wurden entlassen, einer von ihnen wurde wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. 

    om/sb/dpa

     

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    Tags:
    Coronavirus, Tod, USA, Afroamerikaner, George Floyd