12:29 06 Juli 2020
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    Der Druckabfall in der Erdölfernleitung „Cholmogory-Klin“ in der russischen Region Perm hat nach Behörden-Angaben zu einem Ölaustritt geführt.

    Einer Mitteilung der lokalen Staatsanwaltschaft zufolge laufen derzeit die Arbeiten zur Ermittlung der Gründe, die zum Ölunfall nahe den Siedlungen geführt haben. 

    „Es sind Hinweise über den Druckabfall in einer Ölpipeline im Abschnitt Perm-Lazarewo, 3,5 Kilometer südwestlich von der Siedlung Tulumbaicha, mit einem Ölaustritt von etwa zehn Kubikmetern ohne nachfolgende Entflammung eingegangen“, sagte der Sprecher. 

    Laut seinen Worten sei der Pipelineabschnitt mit einer Länge von ungefähr 400 Kilometern gesperrt. Es bestehe keine Gefahr, dass die Ölprodukte in Gewässer geraten würden. Die Ölbeförderung an die Verbraucher erfolge jetzt durch die Reservepipeline Surgut-Polozk.

    Die Notfall-Reparaturarbeiten sollen demnach zum 6. Juni abgeschlossen werden. Zur Liquidierung der Folgen des Vorfalls sind 34 Menschen und die erforderliche Technik im Einsatz. 

    ao/mt/sna

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    Unfall, Öl, Perm, Russland