18:30 23 November 2020
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    Das Sklifosovskij-Forschungsinstitut für Notfallmedizin in Moskau wendet als erste medizinische Einrichtung Russlands eine experimentelle Methode der hyperbaren Sauerstofftherapie (Oxygenation) zur Bekämpfung der Lungenkrankheit Covid-19 an. Darüber berichtet das Portal des Oberbürgermeisters und der Stadtregierung Moskaus.

    25 Patienten sind bereits insgesamt mehr als 100 Prozeduren dieser Art unterzogen worden. „Das Ziel einer solchen Prozedur ist es, dem Patienten die Umstellung auf ein Intensivbeamtungsgerät zu ersparen. Die hyperbare Sauerstofftherapie wird in Kombination mit einer anderen Therapie angewendet“, sagte Professor Sergej Petrikow, Institutsdirektor und Mitglied des klinischen Komitees für Corona-Bekämpfung. 

    Die Ärzte beobachten eine Verbesserung des allgemeinen Zustandes der Patienten nach deren Aufenthalt in einer Überdruckkammer. Die Atemnot lasse nach, und der Sauerstoffgehalt im Blut erhöhe sich, heißt es.

    “Der hyperbare Sauerstoff verstärkt außerdem die Wirkung der Antivirus- und Antibakterientherapie und mildert auch deren Nebenwirkungen. All das trägt zur Genesung der Patienten bei“, heißt es in der Mitteilung. 

    Seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie sind in Russland rund 459.000 Ansteckungsfälle registriert worden. 213.000 Menschen sind genesen. Fast 5.700 Menschen starben.

    ls/mt

     

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