22:10 06 Juli 2020
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    In Japan werden nun Mundschutzmasken für Schwimmbadbesuche produziert. Nach der Eröffnung der Pools in dem Land erwiesen sie sich als sehr gefragt. Dies berichtet die Zeitung „Asahi“ am Samstag.

    Die wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossenen Pools wurden am 1. Juni geöffnet. Nach Ansicht der Behörden sei das Infizierungsrisiko bei einer ausreichenden Chlorkonzentration im Wasser äußerst gering. Das Problem der Schwimmschulen, insbesondere für Kinder, blieb jedoch ungelöst. Der Trainer soll mit lauter Stimme Erklärungen und Befehle geben und manchmal die Position des Kindes im Wasser korrigieren. All das macht eine Maske erforderlich, die vor möglichen Infektionen schützen könnte, dabei aber nicht nass würde und nicht ins Wasser abfallen würde.

    Die Lösung wurde von einer kleinen Firma in der Innenstadt von Tokio gefunden. Ihre Masken bestehen aus transparentem Material, bedecken den unteren Teil des Gesichts und rutschen nicht ins Wasser. Die Konstruktion ermöglicht es, in einer solchen Maske auch zu schwimmen. Anfangs wurden alle Masken manuell hergestellt. Der Preis für einen Satz von 10 Stück betrug 29.000 Yen (ungefähr 234 Euro). Mitte Mai erkannte der Verband der Schwimmvereine an, dass die Masken bequem und wirksam seien. Seitdem sind mehr als 16.000 Bestellungen von 700 Organisationen aus ganz Japan eingegangen. Trotz der Tatsache, dass die Produktion im Juni auf 10.000 Stück pro Monat erweitert wurde, dauert es mehr als einen Monat, um die bestellten Masken zu bekommen.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Coronavirus, Japan, Produktion, Schwimmbad