23:04 06 Juli 2020
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    Biden nimmt an Abschied von George Floyd teil; 100 Tage nach erster Infektionen starten Lockerungen in New York; 57 Prozent der Bürger Bergamos verfügen über Antikörper gegen SARS-CoV-2; Nordkorea kappt Verbindungen zu Südkorea; Aufruf zu weiteren Protesten zum Jahrestag der Demonstrationen in Hongkong.

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Biden trifft Floyds Familie, Trump lobt Sicherheitsbehörden

    Hunderte Menschen haben in der Metropole Houston Abschied von George Floyd genommen. Der Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten besuchte die Familie des Afroamerikaners, dessen Tod eine Welle von Anti-Rassismus-Protesten im Land ausgelöst hat. Indessen traf sich US-Präsident Donald Trump mit Vertretern von Sicherheitsbehörden, sprach von Rekorden bei der Strafverfolgung und versicherte, dass es keine Entziehung der Mittel für die Polizei geben werde, die vielerorts gefordert wird.

    New York startet erste Lockerungen

    100 Tage ist der erste Corona-Fall in der Millionenstadt New York her. Nun werden die ersten Lockerungen vorgenommen. In der Phase eins des vierstufigen Öffnungsplans werden Arbeiten auf den über 32.000 Baustellen sowie in den Fabriken wieder aufgenommen. Einzelhändler können zudem Käufern Bestellungen im Laden übergeben. Durch die getroffenen Maßnahmen sollen Schätzungen zufolge bis zu 400.000 Menschen ihre Arbeit wieder aufnehmen können.

    Bergamo: 57 Prozent der Bürger haben Antikörper

    In der von Covid-19 besonders stark betroffenen norditalienischen Stadt Bergamo wurden fast 10000 Bürger im Rahmen von Massentests auf Antikörper getestet. Das Ergebnis der Stichprobe: Bei 57 Prozent der Getesteten wurden Antikörper nachgewiesen. Ein weiterer Test von 10.4000 Mitarbeitern im Gesundheitswesen zeigte eine niedrigere Quote von 30 Prozent.

    Nordkorea will alle Kontaktwege nach Südkorea kappen

    Nordkorea will alle Kommunikationskanäle zwischen den Regierungen und den Militärs mit Südkorea kappen. Die Maßnahme soll zu Dienstagmittag wirksam werden.

    In letzter Instanz sollen „alle Kontaktwege“ der beiden Länder abgeschnitten werden. Den Hintergrund für diesen Schritt bilden wahrscheinlich Propaganda-Aktionen südkoreanischer Aktivisten und nordkoreanischer Flüchtlinge an der Grenze. Dabei wurden unter anderem Flugblätter mit riesigen Heißluftballons ins Nachbarland geschickt. In den nordkoreanischen Medien ist von einem „widerlichen Pöbel“ des Nachbarn die Rede.

    Jahrestag der Protestbewegung in Hongkong

    Zum Jahrestag der Demonstrationen in Hongkong haben die Organisatoren der Massenproteste zu weiteren Protesten gegen die Regierung aufgerufen. Besonders hoben sie dabei das Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit hervor, das sich gegen Aktivitäten richtet, die die Regierung als subversiv einstuft und einen Eingriff in die Autonomie der Sonderverwaltungsregion darstellen würde, wenn es in Kraft tritt.
    vr/dpa/ae

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    Polizeigewalt, George Floyd, New York, Coronavirus, Covid-19, Massenproteste, Südkorea, Nordkorea, China, Hongkong