00:19 12 Juli 2020
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    Der Iran will einen angeblichen Spion hinrichten, der den Aufenthaltsort des bei einem US-Drohnenangriff getöteten Generals Qassem Soleimani verraten haben soll. Dies melden am Dienstag internationale Nachrichtenagenturen unter Berufung auf den Justizsprecher Gholamhossein Esmaili.

    „Mahmud Musawi-Madschd, einer der Spione für die CIA und den Mossad, ist zum Tode verurteilt worden“, wird der Justizsprecher von Medien zitiert.

    Er soll gegen Bezahlung bei der iranischen Al-Quds-Spezialeinheit spioniert haben. Er stellte demnach Informationen über den Aufenthaltsort des Generals Qassem Soleimani „unseren Feinden“ zur Verfügung.

    Soleimanis Tod

    Qassem Soleimani war in der Nacht zum 3. Januar durch einen Drohnenangriff nahe dem Flughafen Bagdad getötet worden. Die Vereinigten Staaten machen den iranischen Topgeneral für den Angriff auf die amerikanische Botschaft im Irak am 31. Dezember 2019 verantwortlich und werfen ihm vor, weitere Attacken geplant zu haben.

    Der von US-Präsident Donald Trump persönlich in Auftrag gegebene Angriff auf irakischem Boden sorgte für neue Spannungen im Nahen Osten.

    Als Vergeltung griff das iranische Militär von US-Soldaten genutzte Militärbasen im benachbarten Irak an.

    ak/ae/rtr/sna

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    Tags:
    Justiz, Qassem Soleimani, Hinrichtung, Spion, Mossad, CIA, Iran