00:23 12 Juli 2020
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    Auf der Patrouillenroute der russischen Militärpolizei in der Stadt Kobane im syrischen Gouvernement Aleppo ist eine selbst gebaute Bombe explodiert. Das folgt aus einer Mitteilung des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien.

    „Am Dienstagmorgen (…) detonierte ein Sprengsatz unter einem russischen Wagen, als dieser am Endpunkt wendete“, heißt es.

    Bei dem Vorfall sei niemand zu Schaden gekommen. Die Militärs seien wohlbehalten zu ihrem Stützpunkt zurückgekehrt. Nach Angaben des Zentrums wurden in den zurückliegenden 24 Stunden in Syrien zwei Verstöße gegen die Waffenruhe gemeldet.            

    Putin-Erdogan-Vereinbarung 

    Im Oktober hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, in der südrussischen Stadt Sotschi ein Zehn-Punkte Memorandum unterzeichnet. Demnach sollen die russische Militärpolizei und der syrische Grenzdienst beim Abzug der kurdischen Volksmilizen und ihrer Waffen aus der 30-Kilometer-Pufferzone an der syrisch-türkischen Grenze Unterstützung leisten.

    Zuvor hatte der russische Verteidigungsminister, Sergej Schoigu, mitgeteilt, dass die Kurden ihren Rückzug vorfristig vollzogen hätten. Russland und die Türkei hätten nun dort mit dem gemeinsamen Patrouillieren begonnen.
    ns/ae/sna

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    Tags:
    Militärpolizei, Syrien, Türkei, Vereinbarung, Sergej Schoigu, Recep Tayyip Erdogan, Putin