00:24 12 Juli 2020
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    Der modernste US-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford ist nach der jüngsten Testphase auf See am Sonntag mit „gemischten Ergebnissen“ in den Hafen zurückgekehrt. Dies geht aus einer Mitteilung des US-Marine-Instituts (USNI) hervor, die auf seiner Webseite veröffentlicht wurde.

    Demnach hatte das elektromagnetische Flugzeugstartsystem (EMALS), also das Flugzeugkatapult, des Schiffes einen Fehler, der den Träger fünf Tage lang daran hinderte, Flugzeuge zu starten.

    Am 2. Juni habe die Besatzung einen Fehler im Stromversorgungssystem entdeckt, das die energieerzeugenden Turbinen des Schiffes mit dem EMALS-Stromversorgungssystem verbindet.

    Der Ausfall habe zu keinem Flugsicherheitsproblem mit dem Flugzeugträger geführt, hieß es.

    Der Bau der USS Gerald R. Ford (CVN-78) war 2009 begonnen worden. 2017 wurde das Schiff in Betrieb genommen. Das Schiff kostete 12,9 Milliarden US-Dollar.

    2019 waren beim Flugzeugträger bereits Pannen bei den Generatoren der dampfgetriebenen Hauptturbinen aufgetreten.

    Ende letzten Jahres schloss die USS Gerald R. Ford ihre mehrmonatige Wartungsphase nach der Inbetriebnahme ab und begann mit anderthalb Jahre langen Tests, denen sogenannte Schockversuche folgen sollen. Dabei werden die Schlüsselsysteme eines Schiffs unter kampfnahen Bedingungen getestet werden – wie beispielsweise bei einer Detonation von Unterwasserladungen. 2023 oder 2024 soll der Flugzeugträger erstmals eingesetzt werden.

    Das Pentagon will insgesamt zehn bis zwölf Schiffe dieser Klasse bauen.

    asch/ae

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    Tags:
    US-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford, USS Gerald R. Ford (CVN-78), Flugzeugträger, USA