06:10 31 Oktober 2020
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    Nachrichtenüberblick: FC Bayern zum 24. Mal im Pokalfinale – 2:1 gegen Frankfurt, Trump will Wahlkampf wieder aufnehmen – Veranstaltungen geplant, Kleintransporter fährt in Menschengruppe – drei Festnahmen, Erster Sonderflug der deutschen Wirtschaft in Russland gelandet, Amazon setzt Polizei-Kooperation bei Gesichtserkennung aus.

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    FC Bayern zum 24. Mal im Pokalfinale – 2:1 gegen Frankfurt

    Der FC Bayern München steht zum 24. Mal im DFB-Pokalfinale. Der Titelverteidiger siegte am Mittwoch im Halbfinale gegen Bundesliga-Rivale Eintracht Frankfurt mit 2:1 (1:0) und trifft damit am 4. Juli im Endspiel im Berliner Olympiastadion auf Bayer Leverkusen. Die Münchner, die mit 19 Pokal-Triumphen Rekordsieger sind, kamen durch Treffer von Ivan Perisic (14.) und Robert Lewandowski (74.) zum Sieg. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Danny da Costa (69.). Damit nahm der FC Bayern auch Revanche für die 1:3-Niederlage gegen die Eintracht im Cupfinale 2018.

    Trump will Wahlkampf wieder aufnehmen – Veranstaltungen geplant

    Erstmals seit mehr als drei Monaten will US-Präsident Donald Trump voraussichtlich am Freitag kommender Woche wieder eine Wahlkampfveranstaltung abhalten - trotz der andauernden Corona-Pandemie. Trump kündigte am Mittwoch (Ortszeit) bei einem Treffen mit Unterstützern aus der afroamerikanischen Gemeinschaft im Weißen Haus an, die erste Kundgebung werde es voraussichtlich am Freitagabend in Tulsa im Bundesstaat Oklahoma geben. Weitere Veranstaltungen seien in Florida, Texas und Arizona geplant. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, sagte mit Blick auf die Pandemie, man werde für die Sicherheit der Teilnehmer sorgen.

    Kleintransporter fährt in Menschengruppe – drei Festnahmen

    Nachdem ein Kleintransporter in München in eine Menschengruppe gefahren war, hat die Polizei drei Personen festgenommen. Es werde nun „die Art der Tatbeteiligung“ geprüft, sagte ein Sprecher der Polizei in der Nacht zum Donnerstag. Wie genau sie mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen, ist noch nicht klar. Einzelheiten zu der Identität der Personen teilte die Polizei nicht mit. Zuvor hatte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bereits Festnahmen bekanntgegeben.

    Bei dem Vorfall am Mittwochnachmittag waren sechs Insassen des Fahrzeugs nach Polizei-Angaben auf die angefahrene Gruppe losgegangen und hätten „gewaltsam auf sie eingewirkt“. Drei Männer im Alter zwischen 42 und 56 Jahren wurden verletzt. Sie sind im Krankenhaus, befinden sich aber nicht in Lebensgefahr, sagte der Polizeisprecher. Die Fahndung nach den Tätern laufe weiter.

    Möglicherweise war ein Streit im Rocker-Milieu Ausgang des Vorfalls. Die Polizei teilte mit: „Nach den ersten vorläufigen Ermittlungen gab es eine Vorbeziehung zwischen den Tätern und den Verletzten, die auf einen Zusammenhang mit dem Rocker-Milieu hindeutet.“

    Erster Sonderflug der deutschen Wirtschaft in Russland gelandet

    Die deutsche Wirtschaft hat zum ersten Mal trotz Russlands Grenzschließung wegen der Corona-Pandemie einen Sonderflug nach Moskau absolviert. Die deutschen und europäischen Top-Manager landeten in der Nacht zum Donnerstag auf dem Flughafen Domodedowo. Das teilte der Chef der deutsch-russischen Auslandshandelskammer (AHK), Matthias Schepp, der Deutschen Presse-Agentur mit. Offiziell ist die Grenze weiter geschlossen. Demnach erlaubte die Regierung in Moskau der Lufthansa die Rückkehraktion für Geschäftsleute, die in Russland arbeiten.

    „Dass die Wahl mit diesem ersten Flug aus Europa überhaupt auf Deutschland fiel, ist Symbol und Signal für die Stärke der Wirtschaftsbeziehungen beider Länder“, sagte Schepp. Der Lufthansa-Flug LH 1452 aus Frankfurt am Main sei um 02.22 Uhr mit 50 Passagieren an Bord gelandet.

    „Deutschland war, ist und bleibt Russlands wirtschaftlicher Schlüsselpartner in Europa“, sagte Schepp. Der Flug auf Vermittlung der deutschen Botschaft in Moskau solle nur der Anfang gewesen sein. „Wir appellieren an die Regierungen in Berlin und Moskau, normale Geschäftsreisen schnellstmöglich wieder zu erlauben“, sagte Schepp.

    Russland hatte im Kampf gegen die Corona-Pandemie seine Grenzen Ende März geschlossen. Es gab einzelne Rückkehrflüge für Russen aus dem Ausland. Die deutsche Botschaft in Moskau informiert Landsleute zudem immer wieder über Sonderflüge der russischen Fluglinie Aeroflot, die EU-Bürger in ihre Heimat ausfliegt. Eine Rückkehr zum normalen Flugverkehr zwischen Russland und der EU ist bisher nicht in Sicht.

    Die AHK ist nach eigener Darstellung mit mehr als 900 Mitgliedern der größte ausländische Wirtschaftsverband in Russland. Deutsche Unternehmen hatten demnach mit Direktinvestitionen von 3,3 Milliarden Euro im Jahr 2018 und 2,1 Milliarden Euro im Jahr 2019 Rekordwerte erreicht.

    Amazon setzt Polizei-Kooperation bei Gesichtserkennung aus

    Der US-Internetriese Amazon will der Polizei seine Gesichtserkennungssoftware für ein Jahr nicht mehr zur Verfügung stellen. Der Konzern habe sich für die stärkere Regulierung seitens der Regierung für eine ethische Nutzung dieser Technologien eingesetzt, teilte Amazon am Mittwoch (Ortszeit) vor dem Hintergrund der jüngsten Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt mit. Inzwischen scheine es so, als ob der US-Kongress diese Herausforderung angenommen habe. Das einjährige Moratorium solle der Politik ausreichend Zeit geben, angemessene Regeln zu erlassen. Amazon steht wegen der umstrittenen Nutzung seiner Dienste durch Justizbehörden stark in der Kritik.

    as/dpa/

     

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