18:33 19 September 2020
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    Die Zahl der mysteriösen Elefantentode hat sich in Botswana laut dem lokalen Portal „Mmegi“ auf 170 erhöht. Die Todesursache ist nach wie vor unklar.

    Laut der Meldung wurde der erste Elefantenleichnam am 11. Mai unweit des Dorfes Seronga entdeckt. Nach Ablauf eines Monats würden dort immer noch Tierleichen in verschiedenen Verwesungsstadien  gefunden.  

    Vor etwa zwei Wochen seien Teile von Elefanten-Überresten in ein tierärztliches Labor in Onderstepoort bei Pretoria, der Hauptstadt der Republik Südafrika, geschickt worden. Diese seien aber bisher noch keiner Prüfung unterzogen worden.    

    „Das Labor stand wegen des Coronavirus unter Quarantäne und hat erst vor kurzem seine Tätigkeiten wieder aufgenommen“, so das Portal.

    Wie es weiter heißt, ruft die Situation um das Elefantensterben bei örtlichen Nichtregierungsorganisationen, die sich mit wilder Natur befassen, sowie bei privaten Tierärzten und verschiedenen Experten Besorgnis hervor. Nach ihren Worten lässt die Regierung sie nicht zu den Ermittlungen zu.       

    Erste Meldungen über mysteriöses Elefantensterben

    Erste Meldungen über mysteriöse Elefantentode waren schon am 11. Mai eingegangen. Da die Elefanten ihre Stoßzähne noch hatten, wird Wilderei als mögliche Ursache für das Ableben der Tiere ausgeschlossen.

    Zunächst wurde spekuliert, dass die Tiere an Milzbrand verstorben sein könnten. Einige Experten gehen davon aus, dass die Elefanten vergiftet wurden. Die beiden Versionen wurden aber bei den weiteren Ermittlungen bezweifelt. Untersuchungen laufen derzeit weiter.

    Botswana liegt im südlichen Afrika. Im Südosten und Süden grenzt das Land an Südafrika, im Westen und Norden an Namibia und im Nordosten an Sambia und Simbabwe. Am 30. September 1966 erlangte Botswana seine Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich.

    ns/ae

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    Tags:
    Experten, Portal Mmegi, Leichen, Tod, Elefanten, Republik Botswana