01:35 15 Juli 2020
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    In der Stadt Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico ist es während eines Protests gegen Rassismus zu einer Schießerei gekommen. Dies teilte die Polizei mit.

    „Die Schießerei ereignete sich während eines Protests. Ein Mann wurde verletzt und (in ein Krankenhaus – Anm. d. Red.) gebracht“, heißt es in der Twitter-Mitteilung der Polizei.

    Die Sicherheitsbeamten setzten demnach nach dem Vorfall „chemische Reizmittel und Blendgranaten“ ein, um die Sicherheit der Polizisten zu gewährleisten und die Verdächtigen festzunehmen, die zum Verhör in Gewahrsam genommen wurden.  

    Die lokale Polizei habe unter Mitwirkung des FBI eine Ermittlung eingeleitet.

    Laut dem TV-Sender „NBC“ kam es während einer Protestaktion zur Schießerei, in deren Rahmen die Demonstranten das Denkmal für den Konquistador Juan de Oñate abreißen wollten.

    Proteste nach Tod von Floyd

    Eine Welle von Protesten und Unruhen erfasste eine Reihe von US-Städten nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch die Polizei in Minneapolis. Im Internet erschienen Aufnahmen, die zeigen, wie Polizeibeamte den mit Handschellen gefesselten Festgenommenen zu Boden warfen, wobei einer von ihnen mit dem Knie auf seinen Hals drückte.

    Floyd sagt auf dem Video mehrmals, dass er nicht atmen könne, und verstummt danach. Im Krankenhaus konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Einige Tage später wurden vier Polizisten entlassen, gegen sie wurde Anklage wegen Mordes und Beihilfe zum Mord erhoben.

    ak/ae

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    Tags:
    Proteste, Polizei, Schießerei, New Mexico, USA