23:38 06 Juli 2020
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    Vier Menschen sind am Mittwoch bei einer Explosion im Südosten der Türkei ums Leben gekommen. Die Behörden machen die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) für den Anschlag verantwortlich.

    Eine Bombe sei auf einer Straße nahe der Stadt Silopi in der Provinz Sırnak explodiert, als dort Straßenarbeiten durchgeführt worden seien, teilte die Regierung der Provinz mit. Alle Todesopfer seien Arbeiter. 

    „Bei der Explosion eines selbstgebastelten Sprengsatzes, der von Mitgliedern der separatistischen Terrororganisation (PKK – Anm. d. Red.) gelegt worden war, wurde ein Fahrzeug gesprengt. Vier Arbeiter wurden getötet“, hieß es.

    Seit dem Wiederaufflammen des bewaffneten Konfliktes mit der PKK im Juli 2015 sind laut Angaben der türkischen Behörden rund 1000 Soldaten und Polizisten sowie rund 500 Zivilisten durch Angriffe kurdischer Aufständischer getötet worden. Bei Operationen gegen PKK-Stützpunkte im Norden des Irak hat die türkische Armee in diesem Zeitraum nach eigenen Informationen mehr als 10.000 Mitglieder der Arbeiterpartei Kurdistans getötet.

    leo/ae

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    Tags:
    Todesopfer, Anschlag, PKK, Explosion, Türkei