07:20 21 Oktober 2020
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    Das Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ hat mittlerweile 211 Migranten aus dem Mittelmeer aufgenommen. Dies teilte die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch via Twitter mit.

    Sie sollen zwischen Mittwoch und Freitag von drei verschiedenen Booten gerettet worden sein. In der Nacht sei das letzte Schiff entdeckt worden, in das bereits Wasser eingedrungen sei.

    Sicherer Hafen notwendig

    „Nun haben wir 211 Gäste an Bord. Wir brauchen unverzüglich einen sicheren Hafen!“

    ​Italien und Malta hatten sich während der Corona-Pandemie zu nicht sicheren Häfen erklärt. Zuletzt waren Rettungsschiffe mit Migranten erst nach längeren Verhandlungen und nach einer Corona-Quarantäne auf Schiffen an Land gelassen worden. Trotz Pandemie brechen Migranten von Libyen in Richtung Europa auf.

    Menschenrechtsorganisationen üben Kritik daran, dass die Menschen auch mit Hilfe der EU zurück ins Bürgerkriegsland Libyen gebracht werden, wo ihnen schwerste Misshandlungen drohen.

    Ende Juni 2019 war die „Sea-Watch 3“ mit der Kapitänin Carola Rackete ohne Erlaubnis mit Dutzenden Migranten an Bord in den Hafen von Lampedusa gefahren. Der Streit mit dem damaligen Innenminister Matteo Salvini machte international Schlagzeilen.

    ak/mt/dpa

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    Tags:
    Migranten, Hafen, Sea Watch, Libyen, Deutschland