01:35 14 Juli 2020
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    Der US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben des TV-Senders „Channel 3000“ während eines Treffens mit seinen Anhängern in Tulsa, der zweitgrößten Stadt im US-Bundesstaat Oklahoma, mitgeteilt, dass man in den USA weniger Menschen auf Coronavirus testen solle, weil im Lande zu viele Infektionsfälle registriert werden.

    Allerdings sagte später ein Mitarbeiter von Executive Office gegenüber den Medien, dass Trump „dies höchstwahrscheinlich im Scherz gesagt hat“.

    Trump zufolge wurden in den USA schon rund 25 Millionen Corona-Tests durchgeführt.

    „Es ist bekannt, dass Corona-Tests zugleich Vor- und Nachteile haben. Wenn man so viele Tests durchführt, werden immer mehr Infektionsfälle registriert. So habe ich gebeten, die Testung zu bremsen“, wird Trump von „Channel 3000“ zitiert.

    Zudem bezeichnete Trump das neuartige Coronavirus als „Kung Flu“ und verglich es mit dem chinesischen Kampfstil Kung-Fu.

    Trumps Worte stießen allerdings auf heftige Kritik seitens der Anhänger seines wahrscheinlichen Herausforderers bei der Präsidentschaftswahl 2020 Joe Biden. So sagte das Mitglied des Repräsentantenhauses im US-Bundesstaat Louisiana, Cedric Richmond, dass Trump auf sich selbst konzentriert sei, statt sich um die Interessen des Landes zu kümmern.

    Nach jüngsten Angaben der Johns-Hopkins-Universität (JHU) wurden weltweit bereits mehr als 8,8 Millionen Menschen mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. In den USA zählt man momentan 2.255.119 Corona-Infizierte.

    ac/mt

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    Tags:
    Kritik, Scherz, Einschränkung, Tests, Coronavirus, Anhänger, Oklahoma, Auftritt, Donald Trump