10:03 22 Oktober 2020
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    Der Messer-Attentäter aus der britischen Stadt Reading, der am Samstagsabend drei Menschen getötet hatte, ist Medienberichten zufolge psychisch krank.

    Er höre Stimmen im Kopf und sei medikamentös behandelt worden, zitiert die Zeitung „The Telegraph“ am Montag Verwandte und Ex-Nachbarn des 25-Jährigen. Freunde bezeichneten seinen Lebensstil als westlich, er habe zu vielen Partys eingeladen.

    Zuvor hatte die britische Zeitung „The Sun“ berichtet, dass der Mann erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen worden sei. Er soll wegen mehrerer Straftaten verurteilt worden sein; unter anderem habe er einen Polizisten angegriffen.

    Der 25-Jährige ist laut britischen Medien ein Flüchtling aus Libyen. Für den Inlandsgeheimdienst MI5 ist er kein Unbekannter, hieß es. Er sei 2019 aufgefallen, weil er nach Syrien habe reisen wollen. Er soll aber nicht als gefährlich eingestuft worden sein.

    Tragödie in Reading

    Der Mann hatte am Samstagabend in einem Park in Reading, etwa 70 Kilometer westlich von London, wahllos auf Menschen eingestochen. Drei starben, drei weitere erlitten schwere Verletzungen. Augenzeugen überwältigen den Täter, der in der Nähe des Parks wohnen soll.

    Die Polizei teilte später mit, die tödliche Attacke werde als Terroranschlag behandelt.

    ak/sb/dpa

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    Tags:
    psychische Störungen, Täter, Tote und Verletzte, Terrorangriff, Großbritannien