03:47 14 Juli 2020
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    Rund 10.000 Kunden aus mehr als 50 Ländern haben nach dem gemeldeten Cyber-Angriff eine Sammelklage gegen die britische Fluggesellschaft EasyJet eingereicht. Dies berichtet die Zeitung „Financial Times“ am Mittwoch.

    „Laut Anwälten haben sich etwa 10.000 Mandanten der Klage angeschlossen, was sie zu einer der größten Sammelklagen in Großbritannien im Zusammenhang mit der Bereitstellung personenbezogener Daten macht“, so die Zeitung.

    Der Fall werde von der Anwaltskanzlei PGMBM geführt.

    „Dies ist ein riesiges Datenleck und ein schrecklicher Mangel an Verantwortung, der Tausende von EasyJet-Kunden ernsthaft betraf“, zitiert die Zeitung Tom Goodhead, einen der Partner von PGMBM.

    Der Billigflieger weiß bereits von der Klage und zeigt sich skeptisch:

    „Wir wissen, dass die Anwaltskanzlei beim High Court eine Sammelklage gegen EasyJet eingereicht hat und dass andere Firmen für ihre Dienstleistungen werben, um dasselbe zu tun. Dies ist nicht ungewöhnlich, und nur weil diese Kanzleien Reklame machen, heißt das nicht, dass sie ernsthafte Ansprüche haben“, zitieren die „Financial Times“ EasyJet.

    Mitte Mai hatten Hacker bei einem Cyberangriff  Daten von über neun Millionen Kunden des britischen Billigfliegers Easyjet gestohlen

    „Unsere Ermittlung ergab, dass sie auf E-Mail-Adressen und Reisedaten von etwa neun Millionen Kunden zugreifen konnten“, hieß es damals in der Pressemitteilung.

    Darüber hinaus wurden Bankkarten-Daten von 2208 Kunden gestohlen.

    sm/ae
     

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    Tags:
    Datenleak, Klage, Cyberangriff, Fluggesellschaft EasyJet