01:29 14 Juli 2020
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    Der russische Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, hat gegenüber Sputnik erläutert, welche Reaktion der Artikel des russischen Präsidenten Wladimir Putin für die US-Zeitschrift „National Interest“ in Deutschland ausgelöst hat.

    In einem Gastbeitrag für die US-amerikanische Fachzeitschrift „The National Interest“ war der russische Präsident, Wladimir Putin, auf die Ereignisse und die Folgen des Zweiten Weltkrieges eingegangen. Er forderte die Staaten dazu auf, den Prozess der Veröffentlichung ihrer Archive zu beschleunigen und bisher unbekannte Dokumente über den Krieg und die Vorkriegszeit zu veröffentlichen. Russland sei zu einer umfassenden Zusammenarbeit und zu gemeinsamen Forschungsprojekten mit Historikern bereit, betonte er.

    „Ich glaube, dass der Artikel des Präsidenten derzeit in verschiedensten Kreisen – in der Politik, in der Wissenschaft sowie in der Öffentlichkeit – sehr aktiv diskutiert wird. Wir sehen es, wir stellen es fest, wir werden es selbstverständlich analysieren“, sagte der Botschafter.

    Putins Artikel sei „wichtig und komme zur rechten Zeit“, er lasse die Leser „einen tiefen Blick auf unsere gemeinsame Geschichte, auf die Vorkriegsgeschichte, die Militärgeschichte werfen und alles tun, damit diese Geschichte nicht verfälscht werden kann“, so Netschajew weiter.

    Ein wichtiger Punkt des Artikels bestehe darin, dass er die gemeinsame Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen betone sowie die Notwendigkeit, sich um die Verhinderung solcher Tragödien zu bemühen, fügte er hinzu.

    asch/ae

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    Sergej Netschajew, Botschafter, Zweiter Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Reaktion, Beitrag, The National Interest, Deutschland, Russland, Russland, Wladimir Putin