18:35 19 September 2020
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    Nordkorea soll erneut auf Anti-US-Demonstrationen zum 70. Jahrestag des Beginns des Koreakriegs verzichtet haben. Dies meldet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.

    Demnach hatte Nordkorea zuvor jährlich am 25. Juni die Anti-US-Kundgebungen auf dem Kim-Il-sung-Platz in Pjöngjang organisiert. 2018 und 2019, nach den Treffen zwischen dem nordkoreanischen Staatschef, Kim Jong-un, und dem amerikanischen Präsidenten, Donald Trump, fanden diese allerdings nicht statt.

    Am Freitag machten die nordkoreanischen Medien, darunter die Zeitung und das Organ des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Koreas „Rodong Sinmun“ und die Nachrichtenagentur KCNA, keine Berichte über diesjährige Anti-US-Kundgebungen publik.

    Am Donnerstag hatte Nordkorea einen Bericht des Instituts für Abrüstung und Frieden des Außenministeriums (Institute for Disarmament and Peace) veröffentlicht, in dem es versprach „Stärke zur Eindämmung der anhaltenden Nukleardrohungen seitens der USA“ aufzubauen. Darin hieß es, dass die Politik Washingtons nach dem US-Nordkorea-Gipfeltreffen in Singapur „aggressiver“ geworden sei.

    Koreakrieg

    Am 25. Juni dieses Jahres jährte sich der Ausbruch des Koreakrieges zum 70. Mal. Der Krieg dauerte von 1950 bis 1953. Nach zweijährigen Verhandlungen wurde am 27. Juli 1953 ein Waffenstillstandsabkommen erzielt. Der Krieg, der Millionen Todesopfer und Verletzte forderte, ist bis zum heutigen Tag nicht offiziell beendet, weil bislang kein Friedensvertrag unterzeichnet wurde.

    ak/ae

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    Tags:
    Kundgebung, Koreakrieg, Yonhap, USA, Nordkorea