07:09 16 Juli 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    918
    Abonnieren

    Das Rettungsschiff SS-750 der Baltischen Flotte Russlands hat vor der Küste der Region Kaliningrad eine Übung durchgeführt, um die Besatzung eines auf dem Meeresboden liegenden „beschädigten“ U-Bootes zu evakuieren. 

    Die Verhältnisse  seien so realitätsnah wie möglich gewesen, berichtete das Portal „Russkoje Oruschije“ (dt. „Russische Waffen“) unter Verweis auf den Pressedienst des Westlichen Militärbezirks für die Ostseeflotte. Das dieselbetriebene U-Boot DEPL B-274 „Petropawlowsk-Kamtschatski“ des Projekts 636.3 „Warschawjanka“ habe als theoretisch beschädigt gegolten. Derzeit sei es am Manöver der Baltischen Flotte beteiligt. 

    Die Besatzung des U-Bootes, das in einer Tiefe von etwa 50 Metern lag,  sei mithilfe des Tiefsee-Rettungsfahrzeugs AS-26 gerettet worden. Es sei vom Trägerschiff aus gestartet worden, nachdem alle Systeme überprüft worden waren, hieß es.

    Die AS-26-Crew habe das U-Boot entdeckt, eine Sichtprüfung seiner Süllplatte durchgeführt und es vom Bodenschlamm gesäubert. Danach dockten die Retter an dem U-Boot an und evakuierten dessen Besatzungsmitglieder mit einem Tiefseetauchapparat.

    Die Rettungsaktion sei mit ferngesteuerten Unterwassersystemen kontrolliert worden, was eine objektive Beurteilung der Aktivitäten von Einsatzkräften ermöglicht habe, hieß es. An der Übung nahmen auch das kleine U-Jagdboot „Aleksin“ und das Minensuchboot „Wladimir Emeljanow“ teil.

    pd/mt

    Zum Thema:

    Dafür wurde die EU geschaffen – Trump erläutert
    Merkel spricht mit Putin – Konflikt in der Ukraine im Fokus
    Mindestens sieben Schiffe im iranischen Hafen in Brand geraten
    Tags:
    U-Boot, Besatzung, Rettung, Übung, Kaliningrad