12:30 30 Oktober 2020
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    Der Mineralabbau im Weltraum könnte möglicherweise in zwei Jahrzehnten günstig sein, falls sich die Betriebskosten der Weltraumtechnik verringern würden. Dies mutmaßt die Doktorandin des Instituts für Astronomie der Russischen Akademie der Wissenschaften, Ekaterina Jefremowa.

    „Die Weltraummissionen mit Einsatz der modernen Technologien sind teurer als der potenzielle Gewinn, den wir aus dem Mineralabbau auf einem Asteroiden erzielen können“, sagte Jefremowa. 

    Die Lieferung der geförderten Bodenschätze von Asteroiden mit Hilfe der Raumsonden „OSIRIS-REx“ oder „Hayabusa-2“ würde „wahnsinniges Geld“ kosten, ganz zu schweigen von  einem industriemäßigen Abbau. Bisher übersteige der Wert von Mineralien nicht die Förderkosten.

    „Aber eigentlich, wenn die Weltraumtechnologien sich weiter in Richtung der Kostensenkung entwickeln würden, würde es ungefähr in 20 Jahren möglich sein“, fügte sie hinzu. 

    Um den Abbau von Bodenschätzen im All rentabel zu machen, müssten die derzeitigen Ausgaben für Weltraummissionen reduziert werden. Zu den Rohstoffen, die auf Asteroiden zu gewinnen seien, zählen laut Jefremowa Eisen, Gold, Platin, andere Seltenerdmetalle und Silizium. 

    ao/mt/sna

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    Tags:
    Weltraum, All, Russische Akademie der Wissenschaften, Bodenschätze