23:14 20 Oktober 2020
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    Im schwedischen Flughafen Göteborg Landvetter haben Vertreter der Aktionsgruppe Extinction Rebellion am Dienstag die Verzögerung des Abfluges eines Passagierflugzeugs provoziert.

    Als die Maschine das Gate verließ, weigerten sich die beiden Männer, ihren Platz einzunehmen. Die Polizei wurde an Bord gerufen und hat sie festgenommen. Die Personen werden eine Geldstrafe zahlen müssen.

    Zehn Teilnehmer der Aktionsgruppe protestierten im Flughafenterminal mit großen Bannern gegen die staatliche Unterstützung von Fluggesellschaften wie SAS.

    „Keine staatliche Unterstützung von Unternehmen, die sich nicht an die Grenzen des Planeten halten“, hieß es darauf.

    Das Schwedische Radio meldete, dass ein Inlandsflug auch verspätet gewesen sei, weil einem Klimaaktivisten das Einsteigen verweigert worden sei.

    Am Montagabend hatten sich die Aktivisten auf einem Regionalflughafen in Angelholm in Südschweden versammelt und waren über die Landebahn gelaufen. Eine Aktivistin hatte davor ihre Hände mit einer leimähnlichen Substanz beschmiert und war somit an einem Flugzeug festgeklebt. Erst die Polizei konnte sie freibekommen.

    Am Dienstag wurde gemeldet, dass die schwedische und dänische Regierung die Fluggesellschaft SAS mit fast 12 Milliarden schwedischen Kronen (1,1 Milliarden Euro) unterstützen würden.

    ek/mt/dpa

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    Tags:
    Geldstrafe, Polizei, Flugverzögerung, Aktivisten, Proteste, Schweden, Fluggesellschaft