09:28 12 August 2020
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    Ein 32 Jahre alter Mann hat am Mittwoch nach Polizeiangaben am Strand von Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zwei Kinder beim Baden das Leben gerettet und ist selbst gestorben.

    Wie es weiter heißt, war der Mann aus der Region in Mecklenburg-Vorpommern im Wasser verschwunden, nachdem er zwei Zehnjährige auf eine Steinmole gehievt hatte.

    Die Kinder seien gegen 12:30 Uhr im Bereich eines Steinwalls von der Strömung erfasst worden und nicht dazu fähig gewesen, sich aus eigener Kraft an Land zu retten. Ein Zeuge habe die Kinder an Land gebracht, sei aber dann ebenfalls von der Strömung erfasst und nicht mehr über Wasser gesehen worden.

    Die alarmierten Rettungskräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Wasserwacht, DLRG, Wasserschutzpolizei und der Deutschen Seenotrettung hätten sowohl im Wasser als auch an Land nach dem Mann gesucht.

    Dabei sei auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz gekommen. Schließlich konnte der Lebensretter nur noch tot geborgen werden. Die beiden Kinder seien zur weiteren ärztlichen Betreuung in ein Krankenhaus gekommen.

    Tausende Urlauber strömen an die Küsten

    Seit dem Beginn der Sommerferien in gleich sechs Bundesländern haben die Besucherströme an Deutschlands Küsten deutlich zugenommen. Der ein oder andere Badeort stieß bereits an seine Kapazitätsgrenzen. In anderen Regionen war der Andrang hingegen moderater.

    Nach Angaben der Behörden waren am Samstag an der Ostseeküste in den Urlaubsorten Scharbeutz und Haffkrug zeitweise die Grenzen für Parkplätze und für den Strand erreicht.

    ns/gs/dpa     

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    Tags:
    Pandemie, Coronavirus, Rettung, Mann, Kinder, Badeunfall, Deutschland