03:28 06 Dezember 2020
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    Mehr als 20 Menschen sind bei einem bewaffneten Angriff auf ein illegales Drogentherapiezentrum in der mexikanischen Stadt Irapuato ums Leben gekommen. Dies melden internationale Nachrichtenagenturen unter Berufung auf den örtlichen Polizeichef Pedro Cortés Zavala.

    Berichten zufolge sollen am Mittwoch Bewaffnete das Zentrum in der Stadt Irapuato gestürmt und das Feuer eröffnet haben. Demnach wurden 24 Menschen getötet und sieben weitere verletzt.

    Es seien keine Menschen entführt worden. Das genaue Motiv der jüngsten Attacke sei unklar, Gouverneur Diego Sinhue schrieb ihn jedoch Drogenkartellen zu.

    Gewalt in Mexiko

    Polizeiabsperrung am Ort nahe der mexikanischen Stadt Jesus de Nazareth, wo ein Massengrab entdeckt wurde (Archivbild)
    © AFP 2020 / FRANCISCO ROBLES (ARCHIVFOTO)
    In den letzten Jahren wird Mexiko von einer Gewaltwelle heimgesucht, die zum großen Teil durch die Konfrontation von Kartellen zur Kontrolle des Kokaintransits in die USA verursacht sein soll.

    Die Gegend um Irapuato im Bundesstaat Guanajuato ist eine der gefährlichsten Mexikos.

    Im vergangenen Jahr wurden in dem nordamerikanischen Land etwa 100 Mordopfer pro Tag registriert. Oft haben die Gangster Verbindungen zu örtlichen Sicherheitskräften. Die meisten Verbrechen werden nie aufgeklärt. Zudem gelten mehr als 60.000 Menschen als verschwunden.

    ak/ae/ap/dpa

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    Tote und Verletzte, Attacke, Zentrum, Rehabilitierung, Bewaffnete, Angriff, Mexiko