22:55 04 August 2020
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    Behörden der Mongolei sollen angeblich zwei Fälle von Pest-Erkrankungen im Westen des Landes registriert haben. Dies berichten am Donnerstag Medien unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Montsame.

    Am 30. Juni meldete Xinhua unter Berufung auf mongolische Medien mit Verweis auf lokale Behörden, dass im Westen der Mongolei ein angeblicher Bubonenpest-Fall nachgewiesen worden sei.

    Der mögliche Pest-Ausbruch wurde in der Provinz Chowd registriert. Bei dem Infizierten handelt es sich demnach um einen 27 Jahre alten Mann, der am Sonntag in ein Krankenhaus nach dem Essen von Murmelfleisch eingeliefert worden sei. Später meldete die chinesische Agentur, dass im Westen der Mongolei insgesamt zwei Pest-Fälle bestätigt worden seien.

    Dies berichten auch am Donnerstag russische Medien unter Berufung auf die mongolische Nachrichtenagentur Montsame. Zwei mutmaßliche Bubonenpest-Fälle wurden mittels einer molekular-biologischen Analyse bestätigt, heißt es.

    Russische Medien schreiben, dass der zweite Fall bei einer jungen Frau diagnostiziert worden sei. Xinhua führt wiederum einen 27 Jahre alten Infizierten und seinen 17-jährigen Bruder an.

    Die betroffene Region steht nun unter Quarantäne.

    Die Botschaft Russlands bestätigte diese Medienberichte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti:

    „(…) Dort gibt es zwei Fälle in zwei Sum (eine Einheit der Verwaltungsgliederung in der Mongolei – Anm. d. Red.). Maßnahmen wurden sofort von lokalen Behörden ergriffen. Sie haben diese Menschen und ihre möglichen Kontakte isoliert. Darum gibt es keine Gründe für ernste Besorgnisse.“

    ak/ae

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    Tags:
    Murmeltier, Infizierte, Ausbruch, Fall, Pest, Mongolei