06:40 03 Dezember 2020
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    Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am Freitagnachmittag einen ICE von Berlin nach Hamburg in Brandenburg gestoppt, die Fahrgäste herausgeholt und den Zug durchsucht. Eine Spezialeinheit überwältigte einen 30-jährigen Franzosen, der zuvor gepöbelt und Passagiere im Zug angerempelt hatte.

    Die Bundespolizei bestätigte den Einsatz und teilte mit, dass es sich um eine Bedrohungslage gehandelt habe. Eine Spezialeinheit der Bundespolizei habe bei dem Einsatz einen Mann überwältigt. 

    Die Einsatzkräfte wurden gerufen, nachdem ein französischer Staatsbürger, der „nur gebrochen Englisch sprach“, im ICE von Berlin nach Hamburg eine Bedrohungslage provoziert hatte. Der Mann soll Angaben zufolge gepöbelt und Menschen angerempelt haben. 

    Was der aufgeregte und den weiteren 320 Fahrgästen drohende Mann tatsächlich gesagt habe, sei nur schwer verständlich gewesen, sagte die Polizei. Der Mann habe Fahrgästen und dem Bordpersonal „mit Worten gedroht“. Er solle nun in der Vernehmung die Chance erhalten, sich zu erklären. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

    Ein Mitreisender berichtete zuvor, dass die Polizisten in dem ICE nach einer Person suchten. Alle Passagiere wurden zunächst auf einen Parkplatz am Bahnhof von Friesack westlich von Berlin gebracht und mussten kurz darauf das Gelände verlassen.

    mka/dpa

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    Tags:
    ICE, Bundespolizei