12:48 06 August 2020
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    Die USA haben zwei von den Flugzeugträgern „Ronald Reagan“ und „Nimitz“ angeführte Stoßtrupps ins Südchinesische Meer geschickt, wo derzeit Chinas Marineübungen stattfinden sollen. Dies berichtet am Samstag die Zeitung „Wall Street Journa

    „Das Ziel ist es, unseren Partnern und Verbündeten ein eindeutiges Signal zu senden, dass wir uns für regionale Sicherheit und Stabilität einsetzen“, sagte der Kommandeur des Stoßtrupps, der vom Flugzeugträger „Ronald Reagan“ angeführt wird, Konteradmiral George Wyckoff, in einem Interview mit der Zeitung.

    Wykoff präzisierte nicht, wo genau im Südchinesischen Meer die Flugzeugträger operieren würden, betonte aber, dass die US-Übungen keine Reaktion auf chinesische Übungen darstellen würden. Gleichzeitig fügte er hinzu, dass „Pekings wachsendes militärisches Selbstvertrauen die Präsenz der US-Marine rechtfertigt“, schreibt das Wall Street Journal.

    Nach Angaben der 7. Flotte der US-Marine führten Flugzeugträger vor dem Einsatz im Südchinesischen Meer gemeinsame Übungen im Philippinischen Meer durch. Operationen mit Streitkräften solcher Art im Pazifik kommen bei der US-Navy selten vor – sie finden
    etwa alle vier Jahre statt, zuletzt im Jahr 2018.

    Am Freitag hatte das Pentagon sich über Chinas Entscheidung, am 1. und 5. Juli Militärübungen auf den Paracel-Inseln im Südchinesischen Meer zu veranstalten, besorgt gezeigt.

    Die ostasiatischen Länder China, Japan, Vietnam und die Philippinen stehen wegen der Seegrenzen und Verantwortungszonen im Süd- und Ostchinesischen Meer miteinander im Konflikt. Laut China machen sich Länder wie der Vietnam und die Philippinen bewusst die Unterstützung der Vereinigten Staaten zunutze, um die Spannung in der Region anzuheizen.

    Die USA sind der Ansicht, dass Peking künstliche Inseln baue, sie zu militärischen Objekten umfunktioniere und seine Territorialgewässer durch künstlich gewonnenes Land erweitere. Die Vereinigten Staaten pochen auf das Recht des freien Schiffsverkehrs in diesem Gebiet. China weist die vonseiten der USA lautgewordenen Vorwürfe zurück.

    sm/ae

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    Tags:
    Südchinesisches Meer, Flugzeugträger, USA