22:04 28 Oktober 2020
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    Die Umlaufbahn der Internationalen Raumstation ISS ist am Freitag unplanmäßig korrigiert worden, um eine mögliche Kollision mit einem Bruchstück einer russischen Proton-Raketenstufe zu vermeiden. Dies teilte ein Nasa-Vertreter gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.

    Zuvor hatte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos informiert, dass die Flugbahn der ISS um 900 Meter angehoben wurde. Das Manöver erfolgte mit Hilfe von Triebwerken des an die ISS angedockten Raumfrachters Progress MS-14. Die Behörde erwähnte aber nicht, um was für einen Weltraumschrott es sich in dem Fall konkret gehandelt hat.

    „Das war ein Bruchstück der SL-12-Rakete (Proton-Rakete – An. d. Red.), die im September 1987 gestartet worden war“, fügte ein Nasa-Sprecher hinzu.

    An Bord der ISS befinden sich aktuell die russischen Kosmonauten Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner sowie die Nasa-Astronauten Christopher Cassidy, Douglas Hurley und Robert Benken.

    Die ISS musste bereits 25 Ausweichmanöver wegen ihr gefährlich nahe kommender Trümmer fliegen. Das letzte fand 2015 statt.

    dd/sb

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    Tags:
    Roskosmos, NASA, Weltraumschrott, ISS