09:47 12 August 2020
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    Mindestens 23 Menschen sind am Samstag  in verschiedenen Bezirken des indischen Bundesstaates Uttar Pradesh bei Blitzeinschlägen gestorben. Auch weitere 29 Verletzte sind gemeldet worden.  Dies hat der TV-Sender NDTV unter Verweis auf das Büro des Hilfskommissars berichtet.

    Der Ministerpräsident des Bundesstaates, Yogi Adityanath, habe die jeweiligen Bezirksrichter angewiesen, den Familien der Betroffenen eine Entschädigung in Höhe von 400.000 Rupien (über 4000 Euro) zu gewähren und auch dafür zu sorgen, dass die Verletzten angemessen medizinisch behandelt werden, hieß es.

    Die meisten Opfer seien Landwirte und Menschen, die landwirtschaftliche Arbeiten auf den Feldern verrichteten, hieß es weiter. Immer mehr Landwirte würden auf die Feld gehen, um die Monsunzeit zur Steigerung des Reisertrags zu nutzen. Dabei würden nicht alle die Gefahr von Blitzeinschlägen richtig einschätzen können.

    Nach Angaben des Nationalen Katastrophenschutzes waren in Indien seit Mitte Mai mindestens 253 Menschen nach Blitzeinschlägen gestorben und 49 weitere verletzt worden, wobei 90 Prozent der Todesfälle in Uttar Pradesh und Bihar gemeldet worden waren.

    Berichten zufolge sind allein seit Freitagabend  21 Menschen in acht Bezirken des nordöstlichen Bundesstaates Bihar ums Leben gekommen.

    Jährlich sterben im Land 2000  bis 3000  Menschen wegen der Blitzeinschläge. In diesem Jahr gab es jedoch eine große Anzahl von Gewitterwolken in beiden betroffenen Regionen sowie extrem starke Regenfälle, die für Juni ungewöhnlich sind.

    Monsunzeit in Südasien

    Die Monsunzeit in Südasien dauert gewöhnlich von Juni bis September. Zwar sind die Regenfälle für die Landwirtschaft wichtig, doch sie richten auch immer wieder großen Schaden an. Jedes Jahr kommen dabei Hunderte Menschen ums Leben.

    pd/mt/sna

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    Tags:
    Blitzschläge, Regenfälle, schaden, Indien