10:13 04 Dezember 2020
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    Laut Medien wird die Situation in den überfüllten Migrantenlagern auf den griechischen Inseln im Osten der Ägäis etwas besser: Dem Ministerium für Migrationsfragen in Athen zufolge hat Griechenland seit Anfang des Jahres 17.000 Menschen aufs Festland gebracht.

    Aktuell versuchen in den Flüchtlingslagern auf Samos, Chios, Leros, Lesbos und Kos rund 33.000 Migranten zu überleben. Noch im März befanden sich über 42.000 Flüchtlinge in den Camps.

    Das Migrationsministerium berichtete, dass Athen noch zum Jahresbeginn ein beschleunigtes Verfahren für Asylfragen eingeführt hätte.

    Im Ergebnis dieser Maßnahmen sei die Menge der noch nicht erledigten Asylanträge von 140.000 auf 100.000 gesunken.

    Die konservative Regierung Griechenlands hatte in der vergangenen Zeit Hunderte neue Grenzpolizisten eingestellt. Darüber hinaus wird entlang der Grenze zur Türkei ein Zaun errichtet.

    Das Territorium in den Meerengen zwischen der türkischen Ägäis-Küste und den griechischen Inseln ist aktuell unter scharfer Kontrolle.

    Die Menschenrechtler bezeichnen dies als „Pushback“ (Zurückweisung).

    Athen erklärte daraufhin, dass die Regierung des Landes von der Verfassung verpflichtet sei, alle Landes- und Meeresgrenzen – die auch EU-Grenzen seien – zu überwachen.

    ek/mt/dpa

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    Tags:
    Grenzen, verbessern, beschleunigen, Verfahren, Asyl, Migranten, Athen