16:20 30 November 2020
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    Ein Busfahrer in Bayonne im Südwesten Frankreichs hat bei einem Übergriff lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Dies berichten Medien des Landes am Montag.

    Am Sonntag kam es demzufolge zu einem Streit zwischen dem 58-jährigen Fahrer und mehreren Menschen. Der Fahrer wies sie laut einigen Berichten an einer Haltestelle zurück,  weil sie trotz Maskenpflicht keinen Mundschutz und keine gültigen Fahrscheine hatten. Nach anderen Medienberichten wollten die jungen Menschen mit einem Hund in den Bus einsteigen. Das Tier habe jedoch keinen Maulkorb getragen.

    Der Fahrer sei aus dem Bus ausgestiegen, und nach dem Streit sei ihm von hinten heftig auf den Kopf geschlagen worden, so Medien. Er befinde sich in einem Krankenhaus und sei am Sonntagmittag hirntot gewesen.

    Fünf Menschen seien nach der Tat in Gewahrsam genommen worden. Als Reaktion auf den Angriff auf ihren Kollegen machten den Berichten zufolge Busfahrer des Verbunds von ihrem Recht Gebrauch, wegen hoher psychologischer Belastung ihre Arbeit mindestens bis einschließlich Dienstag niederzulegen. Der Betrieb von mindestens neun Buslinien sei deshalb am Montag eingestellt worden, so Medien. Für die Busfahrer wurde demnach psychologische Betreuung bereitgestellt.

    mo/mt

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