09:00 12 August 2020
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    Unter den Opfern des Zugunglücks am Dienstag im tschechischen Teil des Erzgebirges ist laut einer Polizeisprecherin ein deutscher Bürger.

    Eine Sprecherin der Polizei in Karlsbad (Karlovy Vary) bestätigte damit einen früheren Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks. Auch ein Tscheche starb bei dem Frontalzusammenstoß zweier Personenzüge.

    Nach einer letzten Bilanz des Rettungsdienstes wurden zudem neun Menschen schwer und 15 leicht verletzt.

    Zugkollision

    Die Züge waren am Dienstagnachmittag zwischen dem westböhmischen Badeort Karlsbad und dem sächsischen Johanngeorgenstadt kollidiert. Die Unglücksstelle in einem Waldstück nahe der Gemeinde Pernink war für die Rettungskräfte nur äußerst schwer zugänglich.

    Mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz, darunter auch einer aus dem benachbarten Sachsen, um die Schwerverletzten in Kliniken der Region zu bringen. Diese wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Der umliegende Wald wurde nach Verletzten abgesucht, die unter Schock weggerannt sein könnten. Doch es wurde niemand gefunden.

    ak/sb/dpa

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    Unglück, Opfer, Tote und Verletzte, Zug, Deutschland, Tschechien