10:00 12 August 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    165220
    Abonnieren

    Bei Renovierungsarbeiten an einem alten Bahnhof  in der polnischen Stadt Nowe Skalmierzyce ist eine Flaschenpost aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gefunden worden, die zwei von Nazis versklavte Einheimische vermauert hatten. Dies berichtet die britische Zeitung „Daily Mail“ am Mittwoch. 

    „Wer dieses Stück Papier findet, wird sich an Hitlers Krieg gegen die Menschheit erinnern, als die Teutonen Menschen vertrieben haben“, hieß es in einem Brief vom 1941, der von Jan Karalewski (39) und Wladyslaw Sobanski (41) geschrieben wurde.

    Auch gaben die beiden Männer an, aus der Stadt Kalisz zu kommen und das Blatt Papier zur Erinnerung vermauert zu haben.

    Derzeit würden die Stadtbehörden die Familien der beiden Männer suchen.

    Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Polen im Jahr 1939 habe der Einsatz von Sklavenarbeit ein beispielloses Ausmaß angenommen, berichtete die Zeitung.

    In der Stadt Nowe Skalmierzyce seien damals ein polnisches Arbeitslager sowie ein NS-Durchgangslager eingerichtet worden, wohin die Hälfte der Stadtbevölkerung und der Bewohner der umliegenden Gebiete geschickt worden war.

    Rund 12 Millionen Menschen aus 20 europäischen Ländern, von denen zwei Drittel aus Mittel- und Osteuropa stammten, seien zu schrecklichen Arbeitsbedingungen gezwungen worden, hieß es weiter. Viele starben wegen extremer Misshandlung, schwerer Unterernährung und Folter.

    pd/mt

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    US-Präsident Trump nennt Corona-Anstieg in Deutschland „unglücklich”
    Russlands Militär warnt USA: „Jede Rakete auf unser Territorium werten wir als Nuklear-Schlag“
    Impfstoff als populistische Maßnahme? Russische Fachkräfte reagieren auf mediale Kritik
    Ungeliebter Gastbeitrag: Der Sputnik-Impfstoff als lebensrettende globale Partnerschaft
    Tags:
    Sklaven, Arbeitslager, Nazis, Polen