09:14 12 August 2020
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    Zwei US-Marinebasen in der japanischen Präfektur Okinawa sind laut der Agentur Kyodo wegen eines Corona-Ausbruchs unter Quarantäne gestellt worden.

    Wie der Gouverneur der Präfektur Okinawa, Denny Tamaki, am Samstag mitteilte, waren vom 7. bis 11. Juli 61 US-Militärs positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden.  

    „Auf der Base Camp Hansen und auf dem Luftwaffenstützpunkt Futenma gilt eine Quarantäne. Das ist sehr bedauerlich. Ich muss starke Zweifel an den Maßnahmen, die das US-Kontingent zur Eindämmung des Virus ergreift, äußern“, zitiert die Agentur den Gouverneur.

    Die Behörden von Okinawa sind laut Tamaki  darüber informiert worden, dass US-Militärs am 4. Juli an den Feierlichkeiten anlässlich des Unabhängigkeitstags der USA an Stränden und in Unterhaltungsvierteln der Stadt teilgenommen hätten. 

    Wie der TV-Sender NHK unter Verweis auf eigene Quellen mitteilte, ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten US-Soldaten in Okinawa indes auf 148 gestiegen.  

    Am 10. Juli hat das Militärkommando der US-Marineinfanterie in Japan wegen der Gefahr einer Corona-Ausbreitung wieder Einschränkungen verhängt.

    Demnach gilt ein Verbot für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die US-Militärs dürfen auf dem Gelände der Militärbasen nur spezielle Taxis benutzen. Auch das Verlassen der Basen wird eingeschränkt.       

    ns/gs   

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    Tags:
    Einschränkungen, Ausbruch, Coronavirus, Militärs, USA, Okinawa, Agentur Kyodo, Japan