00:17 05 August 2020
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    Der Angeklagte, der im März 2019 in zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch auf muslimische Gläubige geschossen hatte, verzichtet bei der bevorstehenden Urteilsverkündung auf Anwälte. Wie am Montag bekannt wurde, will der Mann sich selbst vertreten. Dies teilte Richter Cameron Mander mit. Das Urteil soll am 24. August verkündet werden.

    Der angeklagte Brenton Tarrant hatte sich im März in einer Videoschalte überraschend schuldig bekannt. Der aus Australien stammende Rechtsextremist hatte mit Schusswaffen insgesamt 51 Menschen getötet und weitere 50 verletzt, einige davon schwer. Ihm droht lebenslange Haft. Wie es hieß, wird ein Anwalt für den Fall bereitstehen, dass sich der Angeklagte später doch noch beschließt, sich rechtlich vertreten zu lassen.

    Das Attentat vom 15. März 2019 war das schwerste Gewaltverbrechen in der jüngeren Geschichte des Pazifikstaates. Der damals 28-jährige Täter übertrug die Attacke per Helmkamera live im Internet. Vor dem Blutbad hatte er eine Kampfschrift mit rassistischen Parolen im Netz veröffentlicht.

    ls/sb/dpa

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