04:59 15 August 2020
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    Der Fahrer eines in eine Talsperre gestürzten Stadtbusses mit Passagieren in der chinesischen Provinz Guizhou hat den Fall aus „Unzufriedenheit mit dem Leben“ provoziert. Darüber berichtet die örtliche Polizei am Montag.

    Zu dem Vorfall kam es am 7. Juli. Der Bus fuhr der Autobahn entlang, verlangsamte sich allmählich und bog plötzlich zur Seite ab, dabei überquerte er fünf Fahrstreifen, riss Straßenzäune weg und stürzte endlich in eine Talsperre. 21 Menschen sind ums Leben gekommen, weitere 15 Passagiere wurden verletzt.

    Der Untersuchung zufolge hatte der 52-jährige Fahrer am Morgen des Unfalltages Alkohol getrunken. Das Motiv für sein Handeln war laut Polizei Unzufriedenheit mit dem Leben und Schwierigkeiten mit der Unterbringung. Mit seiner Tat wollte der Mann die Aufmerksamkeit auf seine Probleme lenken. 

    Der Fahrer wohnte in einem von seinem Arbeitgeber gemieteten Haus. Im Juni unterzeichnete er mit den lokalen Behörden eine Vereinbarung zur Subventionierung seines Umzugs, erhielt jedoch nicht die versprochenen Mittel.

    Danach unternahm der Mann einen weiteren Versuch, eine andere Wohnung zu mieten, die sich in Staatsbesitz befand, doch am 7. Juli erfuhr er, dass die Räumlichkeiten, die er gerade gemietet hatte, abgerissen werden. Er rief die örtliche Hotline an und äußerte seine Unzufriedenheit über den Abriss des Hauses und die Unmöglichkeit, anderen Wohnraum zu mieten.

    om/mt

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    Tags:
    Stress, Unfall, Bus, Fahrer, China