18:56 28 November 2020
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    Am 16. Juli sollen auf drei russischen Werften sechs Schiffe für die russischen Seestreitkräfte auf Kiel gelegt werden. Dies berichtet das Portal „FlotProm“ unter Berufung auf zwei informierte Branchenquellen am Montag.

    Es bestehe immer noch eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass die Fristen verschoben werden, sagte eine Quelle gegenüber dem Portal. Selbst in diesem Fall werde der Bau jedoch im Juli beginnen.

    Der für den 28. April geplante sogenannte zentrale Tag des Baubeginns der Schiffe und U-Boote war zuvor wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben worden.

    Auf der Sewernaja-Werft in Sankt Petersburg werde mit dem Bau von zwei Fregatten des Projekts 22350 „Flottenadmiral Kasatonow“ begonnen, die für den Einsatz von „Kalibr“-Marschflugkörpern, Schiffsabwehrraketen „Onyx“  und Hyperschall-Raketen „Zirkon“  ausgelegt sind, hieß es. Das siebte und achte Schiff dieses Projekts würden zu Ehren der russischen Admirale Iwan Jumaschew und Emil Spiridonow benannt.

    Auf der Sewmasch-Werft in Sewerodwinsk sollen zwei Atom-U-Boote des Projekts 885 „Jasen-M“ (zu dt.: „Esche“) auf Kiel gelegt werden, die die gleiche Bewaffnung wie die Schiffe des Projekts 22350 an Bord haben können. Die U-Boote würden die Namen  „Wladiwostok“ und „Woronesh“ erhalten.

    Mit dem Bau von zwei universellen Landungsschiffen des Projekts 23900 werde auf der Werft Saliw auf der Krim begonnen, hieß es weiter. Diese Hubschrauberträger können bis zu tausend Marinesoldaten, 75 Gegenstände militärischer Ausrüstung und sechs Landungsboote transportieren. Die Kampfgruppe bestehe aus zwei Dutzend Hubschraubern.

    Derartige Schiffe seien bisher noch nicht in Russland gebaut worden, berichtete das Portal. Ein universelles Landungsschiff soll zu Ehren der russischen Stadt auf der Halbinsel Krim Sewastopol benannt werden, der Name des anderen sei noch unbekannt.

    pd/mt

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    Tags:
    Marinestreitkräfte, Fregatte, Baubeginn, Russland, Werft