09:02 12 August 2020
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    In Kolumbien ist ein Patient als tot erklärt und in eine Leichenhalle gebracht worden, doch seine Verwandten leiteten eigene Untersuchung ein und entdeckten: Die Ärzte hatten sich geirrt. Dies berichtete die Zeitung „El Nacional“.

    Der 67-jährige Juan Jose Munoz Romero wurde demnach mit erhöhtem arteriellem Blutdruck ins Krankenhaus eingeliefert. Am 6. Juli teilten die Ärzte mit, er sei gestorben. Seine Angehörigen haben dem nicht geglaubt, durften sich aber den Körper wegen der Coronavirus-Pandemie nicht ansehen. 

    Später sei es dennoch der Tochter des „Gestorbenen“ gelungen, in die Leichenhalle einzudringen. Dort entdeckte sie, dass ihr Vater atmet und seine Augen geöffnet sind. Das Personal versuchte sie davon zu überzeugen, dass dies eine natürliche Reaktion sei, die nach dem Tod eines Menschen beobachtet werde, und Romero in dem Leichenhaus zu lassen. Die Frau vertraute den Ärzten aber nicht und beschloss, ihren Vater in eine andere Klinik zu bringen. Derzeit wird er dort behandelt. 

    Der Sohn von Romero sagte, dass die Zeit, die sein Vater in einer Leichenhalle verbracht habe, seiner Gesundheit geschadet habe – jetzt leide der Mann an Ischämie. Nun wolle die Familie gegen die Klinik „Las Penitas“ eine Klage einreichen. 

    ao/mt/sna

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    Tags:
    Ärzte, Leichenhaus, Südamerika, Kolumbien