08:59 26 November 2020
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    Der wegen massenhafter Corona-Infektionen geschlossene Schlachthof Tönnies im ostwestfälischen Rheda-Wiedenbrück darf die Produktion teilweise wieder aufnehmen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.

    Nach knapp vierwöchiger Schließung genehmigten die Behörden dem größten Fleischproduzenten Deutschlands, die Arbeit in der Schlachtung und Blutverarbeitung mit etwa 600 Beschäftigten wieder hochzufahren, kündigte die Stadtverwaltung an.

    Andere Bereiche bleiben weiterhin stillgelegt

    In den beiden Bereichen sei das Infektionsrisiko gering, da ein Abstand zwischen den Mitarbeitern eingehalten und die Räume belüftet werden könnten. Der Antrag für die Wiederinbetriebnahme in der Sparte Zerlegung werde zurzeit noch geprüft, hieß es.

    Deutschlands größter Fleischbetrieb

    Im Juni hatten sich bei Tönnies über 1500 Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Der Betrieb wurde daraufhin geschlossen. Das Familienunternehmen Tönnies ist weltweit aktiv und setzte 2018 mit rund 16.500 Mitarbeitern 6,65 Milliarden Euro um. Zum Kerngeschäft gehört die Schlachtung, Zerlegung und Verarbeitung von Schweinen und Rindern.

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    Tags:
    Wiederaufnahme, Produktion, Coronavirus, Tönnies, Deutschland