06:09 08 August 2020
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    Im Hambacher Forst (NRW) haben Vermummte nach Polizeiangaben faustgroße Steine in Richtung mehrerer Beamter geworfen. Die Steine hätten die Polizisten am Donnerstag nur knapp verfehlt, wurde mitgeteilt. Die Beamten waren demnach in dem besetzten Waldstück am Braunkohletagebau Hambach unterwegs, um „Präsenz“ zu zeigen und auf Streife zu gehen.

    Die Polizisten hätten neu errichtete Barrikaden aus Unrat und Holz entdeckt und beseitigt. Auch ausgelegte Nagelbretter auf den Wegen seien entfernt worden. Darüber hinaus seien mehrere Hanfpflanzen entdeckt und sichergestellt worden. Im Laufe des Einsatzes sei es dann zu dem Angriff mit den Steinen gekommen. Die Vermummten seien anschließend im Dickicht des Waldes verschwunden.

    Der Hambacher Forst, ein Überrest des ursprünglich 40 Quadratkilometer großen Bürgewaldes zwischen Köln und Aachen, gilt als Symbol des Widerstands von Klimaschützern gegen den Braunkohleabbau. Seit 2012 wurde der verbliebene Teil des Waldes mehrfach von Aktivisten besetzt.

    Zuletzt hatte die Polizei bereits mehrfach Aufbauten entfernt, die auf den Wegen errichtet worden waren. Die Wege müssten für Streifen- und Rettungswagen frei gehalten werden, heißt es zur Begründung.

    ls/mt/dpa

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