05:00 04 August 2020
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    Im Jahr 2019 hat es weltweit rund 2500 Lecks von personenbezogenen und Zahlungsdaten gegeben, bei denen mehr als 14,8 Milliarden wichtige Einträge kompromittiert wurden. Das geht aus einer Studie des Unternehmens InfoWatch hervor, die RIA Novosti vorliegt.

    Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Datenlecks damit um 10,8 Prozent. Betroffen waren sowohl Unternehmen als auch gemeinnützige Organisationen und Behörden weltweit. Etwa 86 Prozent der geleakten Daten entfielen auf personenbezogene und Zahlungsinformationen.

    „Insgesamt 14,8 Milliarden Einträge wurden kompromittiert, mehr als doppelt so viele wie 2018“, hieß es.

    Die Anzahl größerer Datenpannen, bei denen auf einmal mehr als zehn Millionen Einträge geleakt wurden, stieg gegenüber 2018 um mehr als die Hälfte auf 72 Fälle. Auf die Vereinigten Staaten entfielen mit 1123 Fällen rund 44,7 Prozent aller Datenlecks. In Russland gab es 395 Lecks, in Großbritannien 121.

    Hacker steckten laut den Forschern hinter der Hälfte (49,7 Prozent) aller Datenpannen. Weitere 41 Prozent der Datenleaks wurden durch Verschulden des aktiven Personals verursacht. Weitere 4,6 Prozent der Fälle gehen auf das Konto von Auftragnehmern, rund 2,3 Prozent der Datenpannen haben die Top-Manager der betroffenen Organisation zu verantworten.

    Am schlimmsten betroffen waren Hightech-Unternehmen (Internetservices, Anbieter von digitalen Dienstleitungen, Mobilfunkbetreiber), aber auch medizinische und Finanzorganisationen.

    leo/ae

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    Hacker, Datenleak, Datenbank, Daten, Leak, Leaks