15:08 13 August 2020
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    Zwei Raketen des Typs „Katjuscha“ sind nach Angaben einer Quelle in irakischen Sicherheitskräften nahe der US-Botschaft in der sogenannten Grünen Zone im Zentrum von Bagdad eingeschlagen.

    „Zwei ‚Katjuscha‘-Raketen sind heute Mittag (am Sonntag- Anm. d. Red.) in der Nähe der US-amerikanischen Botschaft in der ‚Grünen Zone‘ niedergegangen, haben aber keine Opfer gefordert“, sagte die informierte Quelle gegenüber der Agentur RIA Novosti.

    Wie der TV-Sender „Al Sumaria“ unter Verweis auf eine Quelle in irakischen Sicherheitskräften berichtete, hat es drei Raketen gegeben.       

    Am 5. Juli war die US-Botschaft in Bagdad Berichten zufolge mit Raketen beschossen worden. Der Angriff wurde von einem Flugabwehrraketensystem Patriot abgewehrt, teilte der Fernsehsender „Al-Sumaria“ unter Berufung auf eine Quelle in Sicherheitskreisen des Landes mit.

    „Grüne Zone“

    Die „Grüne Zone“ der irakischen Hauptstadt, wo viele Botschaften und internationale Organisationen ihren Sitz haben sowie sich der internationale Flughafen von Bagdad befindet, an den ein Militärflugplatz grenzt, wird immer wieder zur Zielscheibe für selbstgefertigte Raketenanlagen. Zwischenfälle dieser Art fordern in der Regel keine Opfer und verursachen keine wesentlichen Schäden.

    Wie das Vereinte Kommando der Streitkräfte des Iraks Mitte Juni mitteilte, hat Premier Mustafa al-Kazemi die Bildung von Sonderkomitees verfügt, welche solche Zwischenfälle unterbinden sollen.

    ns/sna/gs

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    Tags:
    Grüne Zone, Mustafa al-Kazemi, Botschaft, USA, Katjuscha, Raketen, Irak