05:50 04 August 2020
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    Mindestens 13 afghanische Sicherheitsbeamte sind am Montag bei Attacken der Taliban-Bewegung in der Provinz Kundus (auch Kunduz) im Norden des Landes ums Leben gekommen. Dies berichtet der TV-Sender „Tolo News“.

    Mindestens neun Polizeibeamte und vier Armeesoldaten wurden bei den Taliban-Attacken getötet, zu denen es am frühen Montagmorgen kam. Zehn weitere Sicherheitskräfte seien verletzt worden.

    Laut dem TV-Sender wurden die Sicherheitskontrollpunkte angegriffen. Danach kam es laut einer Quelle auch zu einer Attacke auf der Schnellstraße.

    Die Zusammenstöße hätten um 01:00 Uhr (Ortszeit) begonnen und drei Stunden angedauert. Die Taliban-Bewegung soll auch Verluste erlitten haben, dazu gebe es aber keine genauen Informationen.

    Anti-Terror-Kampf in Afghanistan

    In Afghanistan befindet sich die Regierung in einer Dauerauseinandersetzung mit der islamistischen Taliban-Bewegung, die umfangreiche ländliche Gebiete des Landes kontrolliert und manchmal auch Großstädte angreift. Außerdem baut die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS, Daesh)* in dem Land am Hindukusch ihren Einfluss aus. Die afghanischen Streit- und Sicherheitskräfte führen im Land Operationen zur Terrorismusbekämpfung durch.

    * Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten.

    ak/ae

     

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    Verletzte, Todesopfer, Sicherheitsbehörden, Attacken, Taliban, Afghanistan