06:02 04 August 2020
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    Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann hat sich nach den Ausschreitungen am Opernplatz am vergangenen Wochenende für ein entschiedenes Vorgehen ausgesprochen. Frankfurt darf ihm zufolge keine Stadt für Krawall-Tourismus werden.

    „Das Gewaltmonopol liegt richtigerweise beim Staat. Wenn dies von einigen in Frage gestellt wird, muss die Staatsmacht die Grenzen aufzeigen“, zitieren deutsche Medien Feldmann.

    Er sei dafür, lieber jetzt mehr Polizei-Präsenz zu haben, als später über zu wenig zu klagen. An diesem Wochenende müsse die Stadt zeigen, dass sie „kein Ort für Gewalt-Tourismus und der Opernplatz kein Platz für Randale“ sei, sagte Feldmann.

    ​​Die Krawallmacher und Gewalttäter hätten eine Grenze überschritten. Nun müsse ihnen gezeigt werden, dass „so etwas nicht mehr möglich ist“. Das Geschehen am Opernplatz sei nicht vorhersehbar gewesen. Zuvor seien Müllberge nach Partys das große Problem gewesen.

    Nachdem es am vergangenen Wochenende zu Ausschreitungen gekommen war, darf in den Nächten auf den kommenden Samstag und Sonntag der derzeitige Frankfurter Party-Hotspot Opernplatz ab Mitternacht nicht mehr betreten werden. Polizei und Stadt wollen an diesem Donnerstag über Konsequenzen für friedlich Feiernde informieren.

    Nächtliche Krawalle

    ​In der Nacht auf vergangenen Sonntag waren nach Polizeiangaben Einsatzkräfte aus der Menge mit Flaschen angegriffen worden. Mindestens fünf Beamte wurden demnach verletzt und mehrere Polizeifahrzeuge beschädigt. Polizisten nahmen 39 Menschen vorübergehend fest.

    om/sb/dpa

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    Krawallen, Krawalle, Frankfurt am Main