18:02 25 Oktober 2020
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    Die Emissionen der bedenklichsten Luftschadstoffe sind in der Europäischen Union weiter auf dem Rückzug.

    Nach Angaben der Europäischen Umweltagentur EEA sind die Werte sowohl bei Feinstaub als auch bei Stickoxiden, Ammoniak und anderen wesentlichen Luftschadstoffen zwischen 2017 und 2018 innerhalb der EU insgesamt zurückgegangen.

    Damit setze sich der seit 1990 anhaltende langsame, aber beständige Trend beim Ausstoß dieser Schadstoffe fort.

    Nach Angaben der EEA lag der Rückgang von 2017 bis 2018 EU-weit für Feinstaub (PM2.5) bei 3,8 Prozent, während die Stick- und Schwefeloxidwerte (NOx und SOx) um 4,1 beziehungsweise 6,7 Prozent abnahmen. Die Werte der sogenannten flüchtigen organischen Verbindungen außer Methan (NMVOC) gingen um 2,0 Prozent zurück, Kohlenmonoxid (CO) um 4,3 und Ammoniak (NH3) um 1,6 Prozent.

    Deutschland lag vor allem beim jährlichen Rückgang des Ausstoßes von Stickoxiden (minus 6,7 Prozent) und Ammoniak (minus 4,4 Prozent) über dem EU-Durchschnitt, bei den Schwefeloxiden (minus 4,2 Prozent) und beim Feinstaub PM2.5 (minus 1,7 Prozent) dagegen darunter.

    Die Luftverschmutzung ist eines der größten Probleme für die Gesundheit der Europäer. Dies trägt zu chronischen Krankheiten bei, etwa Asthma, Kreislaufstörungen sowie Lungenkrebs. Eine schlechte Luftqualität kann zudem Ökosysteme schädigen und darüber hinaus den Klimawandel beschleunigen.

    ac/mt/dpa

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    Tags:
    Stickstoff, Luftverschmutzung, Trend, Daten, Rückgang, Schadstoffemissionen, EU