14:42 13 August 2020
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    Ein Berufssoldat verklagt das Verteidigungsministerium, weil ihm bei einer Übung das rechte Auge ausgeschossen wurde. Dies bestätigte ein Sprecher des Landgerichts Bonn.

    Der 38-Jährige verlange mindestens 150.000 Euro Schmerzensgeld, so ein Sprecher.

    Hintergrund

    Der Vorfall ereignete sich 2018 bei einer Häuserkampfübung in Brandenburg. Der Soldat war dabei als Ausbilder tätig. Er wirft dem Unglücksschützen vor, die Dienstvorschriften nicht eingehalten zu haben. Das Bundesverteidigungsministerium sagt dagegen den Angaben zufolge, dass er selber in den Schusskanal getreten sei, ohne die Übung vorher zu unterbrechen.

    Das Verfahren beginnt am 28. Oktober. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.

    „Der Kläger erlitt auch einen Trümmerbruch des Jochbeins, einen Abriss des Augapfels sowie eine Perforation des Nasenbeins“, berichtet das Blatt.  

    ak/dpa/sb

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    Augen, Soldat, Klage, Bundeswehr, Deutschland